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CAIRE
ist bereits seit mehreren Jahren an vier Standorten der französischen
Marine im Einsatz. Verbunden mit einem entsprechenden Meßnetz überwacht
es dort atomgetriebene U-Boote und Flugzeugträger. Diese Installation
wurde durch ein aufwendiges Validierungsprogramm begleitet, an dem verschiedene
französische und deutsche Institutionen beteiligt waren.
Wann
ist es passiert? Wo ist es passiert? Was ist passiert? Mit CAIRE können
Sie diese wichtigen Fragen in der Einstiegsphase schnell und zuverlässig
beantworten. Dabei ist CAIRE einfach zu bedienen. Die übersichtliche
menügeführte Oberfläche gewährleistet auch in der Hektik
des Einsatzes eine sichere Handhabung.
Im
wesentlichen werden mit CAIRE folgende Aufgaben erfüllt:
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CAIRE
erlaubt im Vorfeld von Emissionen schnelle Aussagen zur Festlegung des
gefährdeten Gebietes. Dies geschieht mit Hilfe von Prognoserechnungen,
wobei Schutzmaßnahmen, wie z.B. das Aufsuchen von Häusern oder
die Einnahme von Jodtabletten, berücksichtigt werden können.
So können Sie “Wenn-Dann-Fragen“ schnell beantworten.
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Automatische
Warnung und Start der Ausbreitungsrechnung nach Überschreiten eines
Schwellen- oder Grenzwertes bei mindestens zwei Dosisleistungsmeßgeräten.
Dabei wird vorausgesetzt, daß ein Ortsdosisleistungs-Meßnetz
sowie meteorologische Meßstationen online mit dem System verbunden
sind.
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Quellensuche
auf Basis der gemessenen Dosisleistungen und meteorologischen Daten mit
Hilfe einer Feedbacktechnik.
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Quelltermabschätzung
auf Basis von Nuklidspektren und Meßdaten.
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Abschätzung
des gefährdeten Gebietes. Ausbreitungsrechnungen werden alle zehn
Minuten automatisch gestartet und laufend mit den eingehenden Meßdaten
abgeglichen. An dem jeweils aktuellen Ist-Zustand lassen sich benutzerdefinierte
Prognosen der zu erwartenden Strahlenexposition anschließen. Zur
Berechnung der Ausbreitung verwendet CAIRE ein Gauß-Wolkenmodell
oder das Lagrangesche Partikelmodell. Mit räumlich inhomogenen Windfeldern
können auch Gebäudeeinflüsse berücksichtigt werden.
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Berechnung
der Dosis nach den ICRP-Empfehlungen.
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Zum
Personaltraining bietet das System CAIRE die Möglichkeit, gespeicherte
Stör- oder Unfälle erneut zu analysieren. Außerdem liefert
ein Simulator mit Hilfe von Monte-Carlo-Techniken weitere Stör- oder
Unfallabläufe, die geeignet sind, den Operateur in der Bedienung des
Systems zu schulen.
Gemäß der Systemkonfiguration von CAIRE werden unterschiedliche
Prozesse des Systems auf verschiedene Rechner verteilt, die über ein
lokales Netzwerk miteinander verbunden sind.
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